Eine Schule, in der Kinder gern lernen – und als ganze Menschen gesehen werden.
FÜR FAMILIEN
Heute im Garten. Morgen in der Werkstatt. Übermorgen auf der Bühne.
Bei uns lernen Kinder, indem sie tun, gestalten und Verantwortung übernehmen. Sie begreifen mit den Händen, bevor sie erklären, und sie erleben, bevor sie bewerten. Über all die Jahre begleiten sie dieselben vertrauten Menschen — vom ersten Schultag bis zum Schulabgang
Wir sind überzeugt: Kinder lernen anders, wenn sie sich gesehen fühlen — wenn Beziehung auf Augenhöhe ihre Wirkung entfaltet.
Genau dafür ist diese Schule da - eine Schule für Kinder, die mit Freude, Beziehung und echter Erfahrung wachsen und ihre Leistung ganzheitlich erfahren wollen.
Und da Waldorfschule nicht gleich Waldorfschule ist, zeigen wir Ihnen konkret, wie wir in Konstanz arbeiten.
WAS KINDER BEI UNS ERLEBEN
Bei uns lernen Kinder nicht nur am Tisch
Manchmal arbeiten unsere Kinder im Garten. Manchmal bearbeiten sie Holz in der Werkstatt. Manchmal proben sie für ein Klassenspiel.
So verläuft das Lernen von den Händen über das Herz in den Kopf.
Im Klassenraum
Aus dem bewegten Klassenzimmer der ersten Jahre wird ein fester Klassenraum, der beweglich bleibt und sich jeder Nutzung anpasst — ein eigener Ort, der mit den Kindern mitwächst.
Im Grünen
Drei eigene Klimagärten – darunter ein Tiny Forest auf dem eigenen Schulhof. Kinder säen, pflegen und ernten - und erleben den Rhythmus der Jahreszeiten und ihre Wirksamkeit im Zusammenspiel mit der Natur.
In den Werkstätten
Von Häkeln, Knüpfen und Stricken über Weichholz-Schnitzen, Schreinern und Weben bis zu Nähen und Buchbinden — ein Bogen von der Handarbeit der Kleinen bis zur Werkstatt der Großen, mit echten Materialien und sichtbar wachsenden Fähigkeiten.
Im Labor
Der naturwissenschaftliche Unterricht stellt das eigene Erleben und genaue Beobachten in den Vordergrund. Bei uns finden noch echte Experimente statt - Lernen geschieht auch hier mit allen Sinnen. Der Lernweg vom Phänomen hin zur Theorie regt den Forschergeist der Jugendlichen auf besondere Weise an.
In den Künsten
Malen, Zeichnen, plastisches Gestalten und Formenzeichnen begleiten den Unterricht durchgehend — die Künste sind bei uns kein Nebenfach, sondern eine eigene Sprache des Verstehens.
In der Musik
Streicherklassen in Unter- und Mittelstufe, dazu Mittel- und Oberstufenchor sowie Orchester — musikalische Stufen, die aufeinander aufbauen. Die Schüler:innen treten öffentlich auf, begleiten Feste und begegnen anderen Chören.
Auf der Bühne
Theaterstücke und Klassenspiele begleiten die Entwicklung als Meilensteine — dazu Eurythmie, Poetry Slam und Fishbowl-Diskussionen. Auf der Bühne stehen auch die Projektarbeiten der älteren Schüler:innen: der Moment, in dem sie mit Rückgrat zeigen, wer sie nach zwölf Jahren geworden sind.
Beim Töpfern
Formen und Plastizieren begleiten die Entwicklung der Schüler:innen — dazu Modellieren und freies Gestalten mit Ton. Aus einem Klumpen Ton entstehen so auch besondere Kreaturen: der Moment, in dem ein Kind mit bloßen Händen zeigt, was in seiner Fantasie lebt.
Mit Weitblick
Praktika mit echtem Weltbezug führen durch das Spektrum menschlichen Tuns: vom Landwirtschaftlichen über das Handwerkliche und Industrielle bis ins Soziale — ein Weg hin zum selbstbewussten Ich. Dazu zwei Fremdsprachen ab Klasse 1 und Programmieren ab Klasse 10
Lernen, das durch die Hände ins Herz und in den Kopf geht.
WAS UNSERE PÄDAGOGIK TRÄGT
Hinter dem, was Kinder bei uns erleben, steht eine einfache Überzeugung: Kinder lernen nachhaltiger und voller, wenn zu erst das Tun, dann das Künstlerische und Ästhetische und final das Denken zusammenkommen.
Weil wir spät kognitiv arbeiten, bleiben die Kinder mit sich verbundener.
Als einzügige Schule bleiben die Klassen mit 24 - 28 Kindern überschaubar.
Eine möglichst kontinuierliche Klassenbegleitung in Unter-, Mittel- und Oberstufe sorgt für Stabilität. Die Lehrkräfte kennen daher die Kinder über ihre Entwicklungsstufen hinweg.
Regelmäßige Standortgespräche und ausführliche Zeugnisberichte treten an die Stelle reiner Notenvergleiche.
Was „gesehen werden" konkret heißt
Ein stilles Kind wird bei uns nicht übersehen, nur weil es nicht laut ist. Die Klassenbegleitung kennt seine Stärken und holt es behutsam in die Gemeinschaft.
Ein Kind, das mitten im Schuljahr wechselt, bekommt feste Bezugspersonen und Zeit, anzukommen.
Nicht sofort funktionieren müssen.
Erst einmal ankommen dürfen.
Was Familien vorher wissen wollten – und was sie dann erlebt haben.
Elternstimmen
“Uns war wichtig, einen Ort zu finden, an dem unsere Tochter nicht nur nach ihren Leistungen gesehen wird, sondern als ganzer Mensch – mit ihrer Persönlichkeit und ihrem eigenen Tempo. Aus dem Schulalltag können wir noch nicht berichten, unsere Tochter ist frisch eingeschult. Aber schon die Gespräche auf dem Weg hierher haben uns das Gefühl gegeben: Wir sind als Familie willkommen.”
— B.I.A. / Mutter einer Erstklässlerin
Was ist ihre Erfahrung? Melden Sie sich bei uns!
Wo Lernen lebendig wird
Gut zu wissen
Manche Dinge stehen im Stundenplan. Andere prägen eine Schulzeit, obwohl sie schwer in eine Tabelle passen.
Abschlüsse: alle Wege offen halten
Von der Einschulung bis zum Schulabgang halten wir die Wege offen. Möglich sind Hauptschulabschluss, Mittlere Reife und Waldorfabschluss. Dazu kommt das CSE, (Certificate of Steiner Education). Das Abitur ist in Kooperation mit der Waldorfschule Wahlwies erreichbar. Zusätzlich kann über die Praktika von Klasse 9 bis 11 in Verbindung mit einem neunmonatigen Anerkennungspraktikum die Fachhochschulreife erzielt werden.
Waldorf soll Möglichkeiten öffnen, nicht schließen.
Nachmittagsbetreuung
Feste Rhythmen, tägliche Angebote wie Sport, Handwerk oder Theater ab 14:30 Uhr, vertrautes Umfeld: Unsere Flexible Nachmittagsbetreuung (Klassen 1–6) gibt Raum für Hausaufgaben, Gemeinschaft und Ruhe – flexibel buchbar, bio-vegetarisch verpflegt.
Angepasste Schulbeiträge
Bildung darf nicht am finanziellen Rahmen scheitern.
Als freie Schule finanzieren wir uns wesentlich über einkommensabhängige Schulbeiträge und staatliche Zuschüsse. Mit dem Schulgeldrechner können Sie unverbindlich vorab sehen, wie Ihr Beitrag ausfällt — und über den Solidarfonds soll eine Anmeldung nicht am Geld scheitern.
Sprechen Sie uns an, wenn Sie unsicher sind, wie der Beitrag für Ihre Familie ausfällt.
Quereinstieg ist möglich
Ein Zugang oder Wechsel an unsere Schule ist in mehreren Klassenstufen möglich. Schulinteressierte durchlaufen einen Aufnahmeprozess: von einem Kennenlerngespräch über eine ein- bis zweiwöchige Hospitation, damit sie einen echten Eindruck von unserem Schulalltag bekommen. Danach folgt eine interne Prüfung durch die Konferenz, die ebenfalls ein bis zwei Wochen dauern kann. So finden neue Schüler:innen begleitet ihren Anschluss.
SCHUTZ, GEMEINSCHAFT & MEDIEN
Gemeinschaft entsteht nicht von allein.
Wir arbeiten daran.
Auch eine Waldorfschule ist kein konfliktfreier Raum. Entscheidend ist, ob Erwachsene hinschauen, ansprechbar bleiben und Kinder im sozialen Lernen begleiten.
Ansprechpartner bei Konflikten: Wenden Sie sich bitte an unsren Vertrauenskreis > vertrauenskreis@waldorfschule-konstanz.de
Regelmäßig im Blick: Klassenklima ist fester Teil der pädagogischen Arbeit, nicht erst im Krisenfall.
Medien
Wir wehren Digitalisierung nicht ab – wir rahmen sie bewusst. Ziel ist Medienmündigkeit zur richtigen Zeit, ergänzt durch bewusst handyfreie Räume.
Jede Klasse legt momentan eigene “Medien-Regeln” für sich fest, damit die Entscheidungen vom Klassenverbund getragen werden können. Ein einheitliches Medienkonzept ist in Arbeit.
Inklusion
Vielfalt ist für uns kein Sonderprogramm. Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen lernen gemeinsam – jedes wird in seiner Eigenart wahrgenommen und begleitet.
SO LÄUFT DIE AUFNAHME AB
Der Weg zu uns – in fünf Schritten
1. Kontakt aufnehmen
Unverbindlich per Mail oder Anruf
2. Kennenlernen
Bei einem Informationsabend, einer Schulführung oder Hospitation.
3. Aufnahmegespräch
Persönlich, über Ihr Kind, Ihre Familie und die Frage, ob es passt.
4. Entscheidung
Gegenseitig und in Ruhe.
5. Nächste Schritte
Anmeldung, Formalitäten und Ankommen in der Klasse.
Kritische Fragen zu Waldorf? Willkommen.
HÄUFIGE FRAGEN
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Ja. Über Mittlere Reife und Abitur in Kooperation mit der Waldorfschule Wahlwies stehen Studium und Ausbildung offen.
Zusätzlich kann über die Praktika von Klasse 9 bis 11 die Fachhochschulreife mit einem Anerkennungspraktikum erzielt werden.
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Unser Kollegium verbindet Fachwissen, pädagogische Erfahrung und Waldorf-Qualifikation. In der Oberstufe unterrichten Lehrkräfte fachspezifisch und bilden sich regelmäßig fort und verfügen über die entsprechenden Prüfungszulassungen.
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Nein. Einkommensabhängige Beiträge und eine offene Gesprächskultur sollen dafür sorgen, dass Familien aus unterschiedlichen Lebenssituationen ihren Platz finden können.
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Elternmitwirkung ist bei uns Teil des Schulvertrags und wir gehen von rund 10 Arbeitsstunden pro Schuljahr aus; für Alleinerziehende gilt eine gesonderte Regelung.
Wer beruflich stark eingebunden ist, kann stattdessen einen finanziellen Beitrag leisten.
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Die Waldorfpädagogik hat anthroposophische Wurzeln — aus ihnen schöpft unser pädagogisches Arbeiten. Eine weltanschauliche Zustimmung erwarten wir von keiner Familie.
Was wir voraussetzen, ist Offenheit für unsere pädagogische Arbeit: für die Art, wie wir unterrichten, begleiten und mit Kindern umgehen. Über alles Weitere sprechen wir gern persönlich.
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Wir versprechen keine perfekte Schule.
Wir benennen Ansprechpartner, Konfliktwege und unsere Haltung zum Hinschauen — und wir handeln sofort, auf mehreren Ebenen und in klaren Eskalationsstufen: Wir schauen hin, benennen, bearbeiten und arbeiten mit den Schüler:innen nach.
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Die Schulbeiträge sind einkommensabhängig. Über die Höhe sprechen wir offen und vertraulich. Eine Anmeldung soll nicht am Geld scheitern.
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Eine Schulentscheidung ist ein Prozess, kein endgültiger Sprung.
Beratung und Wechselmöglichkeiten bleiben Ihnen jederzeit offen — denn die Entscheidung, ein Kind an unsere Schule zu geben, tragen Eltern und Schule gemeinsam. So entsteht eine echte Erziehungspartnerschaft.
KENNENLERNEN
Eine Schulentscheidung trifft man nicht anhand einer Website.
Lernen Sie die Menschen, die Atmosphäre und unsere Schule persönlich kennen. In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch beantworten wir Ihre Fragen und schauen gemeinsam, ob unsere Schule zu Ihrem Kind passt.